Das Zuger Lehrerseminar St. Michael. 1880 gegründet, wird es zu Beginn des Zweiten Weltkriegs geschlossen und 1958 wieder eröffnet. Spiritus Rector der Neugründung ist der theologische Reformpädagoge Leo Kunz. Der legendäre Seminardirektor weilt während der Weimarer Republik an deutschen Reformschulen. Ihre pädagogische Grundidee fasziniert und inspiriert ihn. Manches davon will er in die Tat umsetzen.
Zentrales Anliegen ist ihm eine umfassende Schülermitwirkung – konkreter Vorbote eines pädagogischen Wandels. Die imposante alte Anlage aus dem Gründerjahr 1880 passt da nicht zum neuen Konzept. Für seine visionären Grundgedanken findet er im renommierten Zuger Architektenteam Hafner & Wiederkehr zwei kongeniale Partner.
Wer heute mit Absolventen dieser Schule spricht, den überrascht immer wieder eines: die grosse Identifikation der Ehemaligen mit dieser Schule. Die Atmosphäre vor Ort, der sogenannte Genius Loci, habe sie geprägt, berichten sie. Und zwar nachhaltig, fügen viele bei. Architektur und Pädagogik als inspirierendes Tandem.
Auszüge aus einem Artikel von Carl Bossard
Architetur und Pädagogik als Inspirations-Tandem
„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)
Wie war es damals - wie und wo sind wir heute?
Seit der Patentfeier am 3. April 1976 sind ein paar Jährchen vergangen. Mit der Homepage (semizug71-76) wollen wir Erinnerungen wach halten und gleichzeitig ein Netzwerk schaffen, um Aktuelles auszutauschen.
